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  • Deutscher Bürger 04.Apr.2022
    Wie ist das Essen?
    Gute solide deutsche Hausmannskost. Es gibt auch für unsere dringend benötigten Fachkräfte moslemischer Herkunft etwas. Wie ich erlebte können sich Moslems nicht benehmen und schmissen das Essen durch die Küche, weil das Rind angeblich ein Schwein gewesen ist. Kann sich jeder bei denken was er will.
    Wie laufen die Besuche ab?
    Die Besuche laufen ruhig in freundlicher Atmosphäre ab. Störend empfand ich nur die gierig geiernden Blicke der Ausländer wenn man sein Mitbringsel entgegen genommen hat.
    Wie gut ist die ärztliche Versorgung?
    Die ärztliche Versorgung war etwas eigenartig. Ich ging mit Ischias Schmerzen zum Arzt und bekam Augentropfen verschrieben.
    Welche Sport- und Freizeitangebote gibt es?
    Sport und Freizeitangebote gab es in Form eines Fitnessraumes. Da traf sich zumeist das ausländische Clientel die da nur rumstanden.
    Welche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
    Persönlich hatte ich zunächst als Hausarbeiter gearbeitet und später hatte ich über das Arbeitsamt eine neue Ausbildung gemacht.
    Welche Arbeitsmöglichkeiten gibt es?
    Arbeitsmöglichkeiten gibt es in der Küche, Reinigung und in der Wäscherei.
    Wie verbreitet sind illegale Drogen in der Anstalt?
    Wie verbreitet illegale Drogen sind kann ich nicht sagen, da ich mich für soetwas nicht interessiert habe.
    Wie sicher fühlen Sie sich in der Anstalt?
    Unsicher fühlt man sich in jeder Hinsicht. Nicht wegen der 5 % deutscher Insassen eher wegen der anderen 95%.
    Wie gut funktioniert die Vorbereitung auf die Entlassung?
    Eine Vorbereitung auf die Entlassung hat in meinem Fall nicht funktioniert. Wohnungsangebote wurden verboten und Besichtigungen abgelehnt. So wurde ich quasi in die Obdachlosigkeit entlassen. Die Wohnung die ich wollte habe ich aufgrund meiner soliden Familienstruktur trotzdem bekommen und wohne heute in einem anderen Teil Deutschlands.
  • mrallwissend 05.Dez.2017
    Also alles in allem ist die Anstalt schon ganz gut. Das Problem ist nur das es leider dort wie fast überall, es gibt richtig dumme, faule und linke... Ich denke einfach das die Chef Etage den Laden nicht im Griff hat. Es sind so krasse Unterschiede von Haus zu Haus, das man sich nur an den Kopf fassen kann! Leider wird das nur auf dem Rücken der Inhaftierten Menschen ausgelassen. Und wie überall die da oben merken es einfach nicht, oder wollen es nicht merken. Schade, denn so bekommt man dann doch die Leute irgenwann wieder...!
  • DingDong 12.Okt.2017
    Nun, das Essen war nicht schlecht. Die Beamten auch besser als in Moabit. Wenn man weiß wie man sich zu benehmen hat kommt man gut durch.
  • Ameboldor 05.Mai.2011
    Als "Ehemaliger" mit knapp vier Jahren dort habe ich wohl fast alles kennengelernt. Bei den Bediensteten gibt es, wie auch in allen anderen Bereichen, solche und solche. Wobei die "Netten und Erträglichen" die Mehrheit bilden. Wenn man sich eigentlich an die Bestimmungen und Regeln hält, sowie sich bewußt ist das man nunmal eine Haftstrafe absitzt kommt man ganz gut über die Runden. Bei vernünftigem Benehmen wird man eigentlich auch in "Ruhe" gelassen und hat verhältnissweise viel Freiheiten. Das einzig Negative ist der psychische Druck den man hat, da der Gedanke das man "abgeschossen" werden kann und ohne Vorwarnung in den Geschlossenen kommt (man weiß nie ob man am nächsten Tag noch raus kommt), doch ziehmlich belastet. Ansonsten kann man aber froh sein seine Haftstrafe dort "ab zusitzen".
  • Vorarlbergerdany 21.Dez.2009
    Ich hatte das Vergnügen dort mehr als 2 Jahre Gast zu sein. Wer dort die Verpflegung und die Beamten bemängelt sollte sich mal in die "Hotels" in Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden-Württenberg verlegen lassen,viel Spass dabei. Ihr jammert auf ganz hohem Niveau. Übrigens, wo ausser in Berlin gibts einen offenen Vollzug der länger als 2 Jahre geht? Normal sind es die letzten 18 Monate der Gesamtstrafe. Also immer schön den Ball flach halten.
  • Freigänger Haus F 10.Aug.2009
    Hier für alle die noch rein müssen und so wie ich vor kurzem keine Infos darüber finden! Man wird nett in empfang genommen geht kurz zum Arzt und anschließend geht man mit einem Beamten einen Rundgang bei dem einen ein paar Regeln erläutert werden. Anfangs ist man in einer 4 Mann Zelle Tipp: Sofort einen Vormelder für einen Einzelhaftraum Schreiben. (Hat 3 Tage gedauert dann war ich da) In den ersten Tagen wird man vom
  • Micha 36 30.Jul.2009
    Die JVA Hakenfelde macht äusserlich den Anschein als währe es eine gute Alternative zum geschlossenen Vollzug.Doch als Inhaftierter stellt man sehr schnell fest das die JVA H. insbesondere die Soz.arbeiter nachdem äusserlichen erscheinen der Inhaftierten entscheiden ob man für den off. Vollzug geeignet ist. Und um ihrer Entsch. für einen Abschuss zu rechtf. sind die sogar in der Lage willkürlich zusammengestellte Abschlussberichte zu schreiben.Und trauen sich dann noch diese Ber. als rechfertigung für einen Abschuss zu benutzen.
  • grrrrrrr 23.Nov.2008
    jeden tag werden mindestens 5 leute nach tegel abgeschoben. man muss ganz schön die füsse stillhalten und sich viel gefallen lassen
  • Meister Propper 23.Okt.2007
    ich war selbst 3 Jahre und 3Monate in der JVA Hakenfelde.Die Haftbedingungen haben sich von Jahr zu Jahr extrem verschlechtert.(2001-2004)Der psyschologische Druck auf die Inhaftierten erhöhte sich extrem,so das die Angst in den Geschlossenen Vollzug abgeschoben zu werden,wie ein Damoklesschwert über jeden einzelnen Inhaftierten schwebt.
  • auchichwardort 30.Jun.2007
    die Frage ist in welches Haus man kommt, Zufall aber Schicksal. die Hölle trägt den Buchstaben C vor der Hausfassade.Ansonsten gilt das Motto : mach denen keine Arbeit! sie wollen ihre Ruhe und Beschaulichkeit.
  • Schnufficheffi 24.Aug.2006
    Bin jetzt über 2 1/2 Jahre dort und hatte auch schon so manchen Ärger, aber resümierend ist es dort ganz ok. Besonders wenn man die Alternativen kennt! Wenn man nicht ständig gegen den Wind pisst und die Befindlichkeiten und Schwächen der Bediensteten beachtet und darüber steht, dann lassen die Einen in Ruhe und tolerieren auch eine ganze Menge bzw. schauen einfach nicht so genau hin, weil sie Ruhe haben wollen. Und mit der richtigen Tonlage gibt es sogar Beamte die einem beistehen und Verständnis haben bzw. auch gegenüber der Anstaltsleitung helfen. Ist nicht einfach, aber noch die beste Art von Knast.
  • D.Suppenschneider 11.Nov.2005
    Der sogenannte "offene Vollzug" in Hakenfelde ist eine Art von Verschleierung der wirklichen Verhältnisse. In den letzten Monaten meiner Inhaftierung habe ich erleben müssen wie wir Insassen des Hauses C zum Spielball der Gruppenbetreuerin wurden. Es gibt zwar keine Gitter an den Fenstern, doch die psychologische Gängelung ist auch eine Art der zusätzlichen Bestrafung. Ich nehme dies nur in Kauf da ich durch die Lockerungen meine Kinder regelmäßig sehen kann. Das Essen ist unterste Schublade und man wird ständig mit dem Abschuß in den geschlossenen Vollzug in einer Atmossphäre der Angst gehalten. Dies ist nach der Untersuchungshaft meine erste Erfahrung mit dem Vollzug. Positiv ist dass es einige Beamte gibt die die Inhaftierten menschlich behandeln.
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